Kinesiologische Tapes

Kinesiologische Tapes

Diese Methode wurde bereits vor mehr als 30 Jahren von dem japanischen Chiropraktiker Kenzo Kase entwickelt und wird mit großem Erfolg weltweit bei einer Vielzahl von Schmerzproblematiken eingesetzt. In Deutschland wurde die Methode Ende der 90er Jahre bekannt.
Das Hauptziel besteht darin körpereigene Heilungsprozesse durch ein spezielles Material bzw. durch die entsprechende Anlagetechnik zu unterstützen. So werden Bewegungen nicht eingeschränkt, sondern die natürlichen Gelenk- und Muskelfunktionen stabilisiert, unterstützt und verbessert.
Diese Methode eine Grundlage für eine Verletzungsprophylaxe und Leistungssteigerung und führt zu einer schnelleren Heilung.

Die Anlagetechniken wurden nach kinesiologischen Tests entwickelt und waren damit auch verantwortlich für den Namen des Materials und der Therapie (Kinesiologie: griech. „Lehre von der Bewegung“).

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Verwendete Techniken und Anwendungsbeispiele:

  • Schmerztechnik; lokale Schmerzgebiete (z.B. Triggerpunkten, Tennisellenbogen)
  • Muskel-/ Basistechnik; zur Erleichterung bzw. Unterstützung, Leistungsverbesserung
    (z.B. Nackenverspannungen, Muskelverletzungen)
  • Faszientechnik; Verbesserung der Beweglichkeit (z.B. der Wirbelsäule, Schulter)
  • Mechanische Korrektur; Entlastung, Korrektur und Stabilisierung von Gelenken
  • Ligament-/ Sehnentechnik; bei Verletzung oder Überlastung von Bändern und Sehnen
    (z.B. bei Kniescheiben-/ Sprunggelenkproblemen)
  • Lymph-/ Ödemtechnik; Entstauung, Verbesserung des Lymphabflusses (z.b. nach einem
    Unfall oder einer Operation)
  • Narbentechnik (Fibrose, Hämatomtechnik); Unterstützung beim Abbau z.B. von
    Narbengewebe, Blutergüssen (z.B. nach Unfällen, Operationen)